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An dieser Stelle, den Angehörigen und Feuerwehrkameraden aus Göttingen unser aufrichtiges Beileid und Mitgefühl !!!
`Feuer` im Bolongaropalast
Großes Publikumsinteresse bei der Feuerwehr-Schauübung
Magistratsdirektor Dieter Butz rettet sich über die Feuerwehrleiter
(09.05.06) Höchst – Rund 600 Zuschauer interessierten sich, im wahrsten Sinne des Wortes, brennend für den `in Flammen stehenden` Bolongaropalast, aus dem dunkle Rauchschwaden entwichen. Oberste Pflicht der Freiwilligen und Berufs-Feuerwehr: „Menschenleben retten und Brand löschen.“
Alle Besucher wussten, dass es sich hier um eine Schau-Alarmübung handelte, in der das effektive Zusammenwirken der einzelnen Feuerwehreinheiten und den Rettungsdienstorganisationen überprüft und optimiert werden sollte, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. .Der Übungsschwerpunkt war eine konkrete öffentichkeitswirksamePräsentation der Leistungsfähigkeit der Feuerwehren und der Hilfeleistungsorganisationen im Frankfurter Westen. Die Schau-Übung war so angelegt, dass denkbare Szenarien (Brandausbreitung, Menschen in Gefahr, Eintreffen der Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge) dem Bürger `zum Anfassen` und damit nachvollziehbar dargestellt wurde. Und dies ist hervorragend gelungen!
Übungslage
Am Sonntag gegen 15 Uhr gehen mehrere Notrufe besorgter Höchster Anwohner bei der Feuerwehr über Notruf 112 ein. Es wird von einer starken Rauchentwicklung über die gesamte Länge des Bolongaropalastes und eingeschlossenen Menschen berichtet. Da es sich um ein historisches Gebäude handelt, in dem u. a. auch die Verwaltungsstelle der Stadt Frankfurt untergebracht ist, löst die Leitfunkstelle Frankfurt Großalarm aus. Alle Feuerwehren und Rettungsdienstorganisationen im Frankfurter Westen werden in den „Bereitstellungsraum Parkplatz Tor Ost“ beordert und von dort aus zur Einsatzstelle geführt. Durch die Führungskräfte wird vor Eintreffen der einzelnen Feuerwehr- und Rettungsdiensteinheiten der „Einsatzraum“ geordnet und in 3 Einsatzabschnitte geteilt.
Schadensdarstellung
Zur realistischen Darstellung der Übung wurden 8 Nebelmaschinen eingesetzt. Der Schminktrupp des DRK-Ortsverband Höchst sowie zahlreiche „Verletztendarsteller“ unterstützten die Übungsleitung bei der Errichtung eines entsprechen Szenarios.
Sachkundige Moderation
Sachkundig und aufmerksam wurde das Publikum informiert von Markus Heuser, dem Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbands Frankfurt am Main. Heuser erläuterte die einzelnen Etappen des Feuerwehreinsatzes und informierte die sehr interessierten Besucher eingehend über die praxisbezogene Arbeit der Feuerwehr.
Beteiligt an dem zweistündigen Feuerwehrrettungsgeschehen waren die Einheiten von 8 Freiwilligen Feuerwehren zusammen mit den Kameraden der Berufsfeuerwehr, der Werkfeuerwehr InfraServ Höchst und den Rettungsdiensten ASB und Rotes Kreuz.
Parallel dazu konnten die Bürgerinnen und Bürger den ehren- und hauptamtlichen Kräften über die Schulter schauen und sich intensiv an den Infoständen über deren Arbeit informieren.
Die Übungsleitung und damit die Gesamtkoordination, Planung und Steuerung der Rettungsübung lag bei Bernd Bauschmann von der Freiwilligen Feuerwehr Zeilsheim, der nebenbei noch der Vorsitzende vom Vereinsring in Zeilsheim ist. Aktiv und verantwortlich mitgewirkt haben u. a. Udo Blecker, Ralf Schneider und André Lamprecht von der Freiwilligen Feuerwehr Höchst sowie Markus Heuser und Manuel Geil von der Freiwilligen Feuerwehr Zeilsheim.
Stadtrat Mensinger lobt gelungenen `Einsatz`
Der für Feuerwehr zuständige Stadtrat Peter Mensinger hatte den gesamten Feuerwehreinsatz interessiert verfolgt und lobte die beteiligten Feuerwehrleute für ihre hervorragend geleistete Arbeit. „Solche Übungen sind ganz wichtig“, betonte der Stadtrat, „denn schließlich brennt es glücklicherweise nicht allzu oft, und die Feuerwehrleute müssen deshalb ständig in Übung und auf den Ernstfall vorbereitet sein.“ Viel Lob gab es auch von Mensingers Kollegen Stadtrat Dieter Bürger, vom Landtagsabgeordneten Alfons Gerling und vom Stadtverordneten Markus Frank für die Einsatzkräfte.
„Der Bolongaropalast wird im kommenden Jahr renoviert und Magistratsdirektor Dieter Butz geht nach zehnjähriger Amtszeit in den wohlverdienten Ruhestand. Beide Ereignisse waren für uns Grund genug, eine große Schauübung zu initiieren“, verrät Udo Blecker, Wehrführer der Höchster Brandbekämpfer.
Im Anschluss an die Übung fand im Garten des Bolongaropalastes eine Party für die Übungsteilnehmer und die Besucher statt, die die willkommene Gelegenheit zum Gedankenaustausch bot. Die Henninger Brauerei, die Coca Cola Main-Taunus sowie der Getränkevertrieb Beck lieferten dankenswerterweise Kühlwagen, Getränke und gemütliche Bierzeltgarnituren.
Dank dafür, dass diese hochinteressante und sehr informative Schauübung stattfinden konnte, gebührt Stadtrat Peter Mensinger sowie Magistratsdirektor Dieter Butz, der sich auch noch bereitwillig als `blutendes Opfer` zur Verfügung stellte. Herzlich dankt die Feuerwehr auch Infraserv Höchst für ihre logistische Unterstützung im Vorfeld der Übung und den kostenlosen Plakatdruck sowie dem Frankfurter Künstler Peter Schäfer, der das attraktive Feuerwehr-Plakat gestaltet hat.
Menschenrettung
2.OG

